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Egon Krenz

geb. 19. März 1937 Kolberg (Pommern)
Egon Krenz

1944 Umsiedlung nach Damgarten; 1953 FDJ; kurzzeitig Ausbildung als Schlosser; 1953-1957 Studium am Institut für Lehrerbildung; Sekretär der FDJ-Grundorganisation; 1955 SED; Sekretär der FDJ-Kreisleitung Bergen; Sekretär der FDJ-Bezirksleitung Rostock; Sekretär des Zentralrats der FDJ, verantwortlich für die Arbeit an den Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen; Studium an der Parteihochschule der KPdSU in Moskau; Vorsitzender der Pionierorganisation "Ernst Thälmann"; 1971-1990 Abgeordneter, später Mitglied des Präsidiums der Volkskammer; Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED; Generalsekretär des ZK der SED; Vorsitzender des Staatsrats sowie des Nationalen Verteidigungsrats (Nachfolger von Erich Honecker); 21.1.1990 Ausschluss aus der SED- PDS; seit 1990 publizistisch tätig, zeitweise Mitarbeiter eines Berliner Unternehmens; arbeitslos; im Politbüroprozess wegen der Todesschüsse an der Mauer zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, Haftantritt Dezember 1999; Krenz bezeichnete das Urteil als "Kalten Krieg im Gerichtssaal"; Verfassungsbeschwerde wurde vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt; er wurde am 18. Dezember 2003 vorzeitig entlassen, der Rest der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.


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