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Heinrich Homann

geb. 6. März 1911 Bremerhaven
gest. 4. Mai 1994
Heinrich Homann

Abitur; danach Jurastudium in Tübingen, Jena, Göttingen und Hamburg, ohne Abschluss; 1933 NSDAP; ab 1934 Berufssoldat; 1943 sowjetische Gefangenschaft; Mitbegründer des Nationalkomitees "Freies Deutschland"; Besuch der Zentralen Antifa-Schule in Krasnogorsk; 1948 Rückkehr nach Deutschland, zunächst tätig für die Landesregierung Mecklenburg, Beitritt zur im Aufbau begriffenen NDPD; ab 1949 Mitglied Volkskammer, Vizepräsident, 1952-1967 stellvertretender Vorsitzender der NDPD, von 1972 bis zum Rücktritt 1989 auch Vorsitzender; seit 1957 Mitglied des Präsidiums des Nationalrates der Nationalen Front; 1960-1986 stellvertretender Vorsitzender des Volkskammerausschusses für Nationale Verteidigung; ab 1960 stellvertretender Vorsitzender des Staatsrats; 1964 Promotion; 17.11.1989 Abberufung aus dem Staatsrat, 10.12.1989 nach politischer und rechtlicher Untersuchung des Finanzgebarens durch das Präsidiums des Hauptausschusses der NDPD Parteiausschluss; Ermittlungen und entlastende Verlautbarungen des DDR-Generalstaatsanwalts.

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