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Die Republikaner

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Die Republikaner wurden als eine konservativ-nationalistische, laut ihres ehemaligen Vorsitzenden Franz Schönhuber als "rechtsradikale" Partei in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1983 gegründet. Ihre programmatischen Ziele sind: Einschränkung des Asylrechtes, Beschränkung des Aufenthaltes von Ausländern. Die wiederholt durch Teile des Vorstands getätigten rechtsextremen Äußerungen ließen in der Vergangenheit die Verfassungsmäßigkeit fraglich erscheinen. Die Republikaner sind in Baden-Württemberg im Landtag vertreten. Auf einem bundesdeutschen Parteitag im bayerischen Rosenheim verkündet Parteichef Schönhuber im Januar 1990, an den Volkskammerwahlen in der DDR teilnehmen zu wollen. Er rechnet mit einem Stimmenanteil von 15 Prozent. Im Februar verabschiedet die Volkskammer das Parteien- und Vereinigungsgesetz. Danach bleiben rechtsextreme Parteien, wie z.B. die Republikaner, verboten. Schönhuber hat Einreiseverbot. Auch Nachfolge- oder Ersatzorganisationen mit gleicher Zielsetzung dürfen in der DDR politisch nicht tätig werden.

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